Prof. Dr. Michael Schmaus 17.7.1897 - 8.12.1993
Michael Schmaus in memoriam von
Richard Heinzmann
»Daß
der Mensch sich einer Zukunft entgegenbewegt, in der es keinen Tod mehr
gibt, sondern nur noch die Fülle des Lebens, das ist Gottes Verheißung
und menschliche Hoffnung« (Der Glaube der Kirche 19792 II,
221). Mit
diesen Worten hat sich, verehrte Trauergemeinde, Michael Schmaus vor
eineinhalb Jahren für die Glückwünsche zu seinem 70-jährigen
Priesterjubiläum und 95. Geburtstag bedankt. Wenn man ihm in schon
fortgeschrittenerem Alter aus gegebenem Anlaß noch weitere Jahre wünschte,
pflegte er zu antworten: Ich will der Barmherzigkeit Gottes keine
Grenzen setzen. Am Ende zeigte sich aber die Barmherzigkeit Gottes
gerade darin, daß er in den Abendstunden des 8. Dezember diesem in
vieler Hinsicht außergewöhnlichen Leben seine Grenze setzte, es einmünden
ließ in die Fülle des Lebens, wo es kein Sterben und keinen Tod mehr
gibt. Mit
Prof. Dr. Michael Schmaus, emeritierter Ordinarius für Dogmatik, starb
eine Persönlichkeit, deren Name in die Geschichte der
Katholisch-Theologischen Fakultät und der Ludwig-Maximilians-Universität
München bleibend eingeschrieben ist und die darüber hinaus die
Geschichte der Theologie und der Kirche des 20. Jahrhunderts maßgeblich
mitgeprägt hat. Bei dem so hohen Alter und einem derart umfassenden und
erfolgreichen Lebenswerk tritt in dieser Stunde des Gedenkens die Trauer
über den Verlust zurück hinter das Bewußtsein tiefer Dankbarkeit. Der
Dank gilt dem hervorragenden Gelehrten, dem faszinierenden Lehrer und
nicht zuletzt einem Mann und Priester von seltener menschlicher Größe
und Souveränität. Am
17. Juli 1897 in Oberbaar geboren, studierte Michael Schmaus in München
Theologie und wurde 1922 zum Priester geweiht. Seinen wissenschaftlichen
Weg begann er als Schüler von Martin Grabmann, dem bahnbrechenden
Erforscher der Theologie und Philosophie des Mittelalters. Im Jahre 1924
promovierte Schmaus zum Doktor der Theologie mit der grundlegenden, bis
heute nicht überholten Untersuchung über »Die psychologische Trinitätslehre
des hl. Augustinus«. In seiner Habilitationsschrift befaßte er sich
mit Thomas von Aquin und Johannes Duns Scotus, den beiden herausragenden
Denkergestalten des Dominikaner- und des Franziskanerordens. Die
historische Dimension der Theologie war für Schmaus nicht nur eine
Durchgangsphase; sie blieb zeitlebens ein konstitutives Element seiner
Theologie. Der Rückgriff auf die Geschichte war jedoch frei
von jedem Positivismus. Schmaus ging es nie um den Buchstaben, sondern
immer um den Geist und das lebendige Zeugnis der Offenbarung in den
verschiedenen geschichtlichen Ausdrucksgestalten. Seine besondere
Aufmerksamkeit galt dabei der Unterscheidung zwischen geschichtlich
Bedingtem und bleibend Gültigem. Schon in dieser frühen Phase
entwickelte er einen scharfen Blick für die Zeitbedingtheit und damit
Relativität theologischer Aussagen, die eben nur aus dem geistigen
Horizont je ihrer Zeit heraus richtig verstanden werden können. Diese
aus der Forschung gewonnene Einsicht verband sich mit den Erfahrungen
als akademischer Lehrer und Prediger, die Schmaus seit 1929 in Prag und
dann ab 1933 in Münster machte. Es wurde ihm nachdrücklich bewußt, daß
die neuscholastische Theologie dieser Epoche in eine neue Sprache und
Denkweise übersetzt werden müsse, die den Menschen dieser Zeit
erreicht. Die Verbindung von Theologie und Verkündigung gehört zu den
sich durchhaltenden Grundanliegen von Schmaus. »Dogmatik«, so schreibt
er, »muß so sein, daß der Mensch auch spürt: Hier geht es um sein
Heil« (in: Christ und Welt, 26, August 1983, 24). Damit kam die andere
für verantwortete Theologie wesentliche Dimension in den Blick: der
systematische Zugriff und Ausgriff. Auch dieser Aufgabe hat sich Schmaus
gestellt. Von 1937 an veröffentlichte er in kurzer Folge seine »Katholische
Dogmatik« in drei Bänden; die sechste Auflage (1960-64) war auf acht Bände
angewachsen. Er legte damit das erste dogmatische Lehrbuch vor, das
durchgehend in verstehbarer Sprache und nicht in einer für den
Nichtfachmann unvorstellbaren Mischung aus Latein und Deutsch
geschrieben war. Schmaus suchte Einfachheit, ohne zu vereinfachen. Mit
den verstehbaren Worten war es jedoch nicht getan. Die Theologie mußte
auch in das moderne Denken übersetzt werden. Alle wesentlichen
geistigen Impulse und Ansätze der damaligen Zeit aufgreifend, versuchte
Schmaus, die gesamte Theologie von der Grundkategorie der personalen
Relation her, von der Ich-Du-Beziehung her neu zu durchdenken. Dadurch
wurde das mehr sachhaft-dingliche Denken neuscholastischer Theologie
abgelöst von einer Sichtweise, die bei allen Aussagen die Zuordnung zum
Menschen mitbedachte. Die heilsgeschichtliche Grundorientierung ist das
Kennzeichen solcher Theologie, in der die Nähe zu der Art und Weise,
wie die Schrift selbst die göttliche Offenbarung bezeugt, deutlich
zutage tritt. Dadurch gewann mit Schmaus der Schriftbeweis einen völlig
neuen Stellenwert in der systematischen Theologie, und zwar zunehmend
auf der Basis der historisch-kritischen Exegese und ihrer Ergebnisse.
Die grundlegende theologische Einsicht, daß man bisweilen den Wortlaut
der Schrift und des Dogmas verlassen muß, um bei der Sache der Schrift
und des Dogmas zu bleiben, wurde von Schmaus in diesem Werk in die Tat
umgesetzt. Der Impuls dazu war die Erkenntnis, daß eine Theologie, die
den Menschen nicht erreicht, ihr Wesen und ihre Aufgabe verfehlt, weil
sie ins Leere geht. »Die Theologie muß anthropologisch sein, ohne in
Anthropologie aufzugehen« (Der Glaube der Kirche, aaO, Band I l, S. l). Die
Katholische Dogmatik von Schmaus stellte damals einen theologischen
Durchbruch und Umbruch von geradezu epochaler Bedeutung dar. Nicht die
begeisterte Zustimmung, sondern der entschiedene Widerspruch kann uns
heute bewußt machen, welchen Wendepunkt Schmaus damit in der Theologie
des 20. Jahrhunderts gesetzt hat. So
wie Schmaus mit dem Blick auf den Menschen Theologie betrieb — er war
ein begeisternder akademischer Lehrer —, so stand auch im praktischen
Leben der Mensch für ihn an erster Stelle. Der Einzelne war im
Ernstfall immer wichtiger als eine abstrakte Wahrheit oder ein
allgemeines Gesetz. Zahllose Menschen quer durch alle Fakultäten und
durch alle sozialen Schichten waren von seiner großen Menschlichkeit
tief beeindruckt. Seine Kommunikationsfähigkeit kannte keine Grenzen.
Insbesondere waren es naturgemäß die Studenten, für die Schmaus immer
Zeit hatte und denen er seine Sorge und tatkräftige Hilfe zukommen ließ,
und zwar gleich welcher Nationalität und Konfession. In diesem
Zusammenhang ist auch seine Tätigkeit in der Seelsorge zu sehen, der er
sein Leben lang auf verschiedene Weise verbunden blieb. Die
Frage, ob Theologie eine theoretische oder praktische Wissenschaft sei,
war in seiner Person aufgehoben. Was er lehrte, bemühte er sich, in
seinem Leben zu realisieren. Gerade wegen seiner mitmenschlichen
Offenheit blieben ihm auch herbe und bittere Enttäuschungen nicht
erspart; aber er hat sich dadurch nie verbittern lassen und er war immer
bereit, die Hand zur Versöhnung zu reichen. Aus
der Überzeugung heraus, daß »Erkenntnis, die nicht zum Handeln führt,
Orthodoxie ohne Orthopraxie ein müßiger Zeitvertreib« sei (aaO, V
1,6), hat sich Schmaus auch übergeordneten, aber letztlich den Menschen
dienenden Aufgaben zur Verfügung gestellt. So wurde er 1945 nach München
berufen, um im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung und von Kardinal
Michael Faulhaber die von den Nationalsozialisten 1939 geschlossene
Theologische Fakultät der Universität neu aufzubauen. Ebenfalls noch
in sehr schwerer Zeit übernahm er 1951/52 das Rektorat der Universität
München, um deren Wiederaufbau er sich bleibende Verdienste erworben
hat. Im Rahmen dieser wissenschaftsorganisatorischen Tätigkeit ist auch
die Gründung des Grabmann-Instituts zur Erforschung der
mittelalterlichen Theologie und Philosophie im Jahre 1954 zu nennen, mit
dem er seinem Lehrer ein Denkmal setzte, und das er in kürzester Zeit
zu internationalem Ansehen führte. Daß
es sich bei der Katholischen Dogmatik von Schmaus nicht um eine fragwürdige
Modernität, sondern um einen echten, vom Gang der Geschichte
geforderten Fortschritt der Theologie handelte, haben die Jahre danach
erwiesen. In vielfachen Brechungen hat sein theologisches Denken in den
verschiedensten Fragen großen Einfluß auf das Zweite Vatikanische
Konzil ausgeübt. Schmaus nahm als Konsultor an den vorbereitenden
Kommissionen und als Peritus am Konzil selbst teil. Umgekehrt hat der
Geist des Konzils auf Schmaus zurückgewirkt und in ihm einen Neuentwurf
einer Dogmatik reifen lassen. Während
einer dreisemestrigen Gastprofessur in den USA, womit Schmaus im Jahre
1966 seinen Ruhestand begann — auch das ist für ihn charakteristisch
—, schrieb er diese zweite Dogmatik, mit dem Titel »Der Glaube der
Kirche«. Gerade
darin, daß Schmaus seine so erfolgreiche Katholische Dogmatik
Geschichte sein ließ und einen neuen Entwurf vorlegte, zeigen sich
seine geistige Flexibilität, die Aufgeschlossenheit seines Denkens und
auch der Mut, sich den neuen Problemen in Kirche und Welt zu stellen.
Die ursprünglichen Grundsätze wurden nicht aufgegeben, sondern
weiterentwickelt. Neue Fragestellungen eröffneten neue Perspektiven und
verlangten neue Antworten. Der
Gesamtaufriß wurde streng christozentrisch konzipiert. Der
anthropologische Aspekt wurde durch die Einsicht stärker betont, daß
das Vernehmen der Offenbarung durch den Menschen für die Offenbarung
selbst konstitutiv ist, daß die Offenbarung eine Synthese von göttlicher
Initiative und menschlicher Antwort darstellt. Damit tritt das
Christentum endgültig in die Dimension einer Weltkirche ein. »Jedes
Weltbild«, so betont Schmaus mit Nachdruck, »kann als Ausdrucksgestalt
dessen, was Gott in seiner Selbstmitteilung eröffnet hat, verwendet
werden« (aaO, Band I 1,6). Diese Öffnung schließt natürlich den
Dialog der Theologie mit allen profanen Bereichen und Wissenschaften
ein. Das war für Schmaus mit ein Grund dafür, daß die Theologie ihren
Ort im Ganzen der Universität haben und behalten muß. Die
ökumenische Grundeinstellung, von Anfang an ein wesentliches Anliegen
der Theologie von Schmaus, tritt im Laufe seines Lebens zunehmend in den
Vordergrund. Die Kirchenspaltung hat dem Christentum insgesamt schweren
Schaden zugefügt; deren Überwindung muß deshalb nach seiner Überzeugung
vorrangige Aufgabe jeder Theologie sein. Die
universale theologische Weite von Michael Schmaus zeigt sich schließlich
in der positiven Würdigung der Heilshaftigkeit auch der
nichtchristlichen Religionen. Neben
der christologischen und anthropologischen Grundorientierung zieht sich
der eschatologische Aspekt wie ein roter Faden durch die Theologie von
Michael Schmaus. Die grundsätzliche Offenheit auf die Zukunft hin wird
von jeder theologischen Position gefordert. Die eschatologische
Ausrichtung findet nicht zuletzt in der inneren Dynamik, die für sein
Leben und Denken charakteristisch ist, ihren Ausdruck. Wer diese
Dynamik, die immer über den gegenwärtigen Stand hinausweist, aus dem
Werk von Schmaus herausnimmt und es auf abgeschlossene Inhalte
reduziert, der wird ihm nicht gerecht; er zerstört das Ganze, weil er
ihm das Leben entzieht. Nur im Rückblick, an den Problemen der
Gegenwart vorbei und mit dem Rücken zur Zukunft kann man des Theologen
Michael Schmaus nicht angemessen gedenken. Das
Lebenswerk von Michael Schmaus stellt eine beeindruckende Entwicklung
dar, welche die weiterführenden Ansätze in sich trägt. Diese
Entwicklung ist aber nicht von irgendwelchen Modernitäten oder außertheologischen
Absichten getragen, sie ist allein von der Sache selbst und dem
Anspruch, sie in der jeweiligen Gegenwart zur Sprache zu bringen,
vorangetrieben. In dieser Sache hat seine Theologie zugleich ihre
Kontinuität und Identität. »Beharrung und Fortschritt im Christentum«
lautete das Thema des Festvortrags, den Schmaus bei der Übernahme des
Rektorats der Universität München gehalten hat. Dieser Satz zieht sich
wie ein Leitmotiv durch sein theologisches Bemühen; er ist zugleich
Appell und Vermächtnis. Die
tiefe Einsicht in die grundsätzliche Inkommensurabilität der Sache, um
die es geht, und der Kategorien menschlichen Denkens und Sprechens
machen Schmaus gewissermaßen zu einem undogmatischen Dogmatiker, der
sich offen zur Pluralität und einer letzten Unabgeschlossenheit und
Unabschließbarkeit der Theologie bekennt. Er stand bewußt in der großen
Tradition der theologia negativa, jener Theologie, für die die
Unbegreiflichkeit Gottes das Höchste menschlicher Gotteserkenntnis ist.
Er wußte sehr wohl, daß dem Menschen die Antwort auf viele Fragen
versagt bleibt, daß manches Warum sich im Dunkel des absoluten
Geheimnisses verliert. Daß der Zweifel nicht nur eine
Methode der Wissenschaft ist, hat auch er erfahren müssen. Solche
Spannungen und Aporien hat er stehen lassen — ein Zeichen großer
Theologie. In der Zeit seiner passio hat er sie praktisch erfahren und
ohne zu klagen durchgetragen. Länger
als ein halbes Jahrhundert hat Michael Schmaus auf allen Ebenen aktiv am
theologischen Gespräch teilgenommen, gestaltend und entscheidend den
Gang der Theologie mitgetragen. Durch Übersetzungen seiner Werke in
viele Sprachen, durch seine zahlreichen Vortragsreisen, die ihn bis nach
Japan führten, hat er weit über den deutschen Sprachraum hinaus unzählige
Menschen angesprochen. Die Offenbarung hat er interpretiert als einen
Ruf, durch welchen der Mensch in die Freiheit geführt werden soll,
welche durch die Freiheit Gottes bedingt ist. Er hat dadurch
entscheidend dazu beigetragen, Theologie und Kirche aus dem Ghetto und
der Isolierung herauszuführen. Um
so verständlicher ist es, daß er äußerst kritisch den verschiedenen,
immer mehr um sich greifenden Tendenzen und Anzeichen gegenüberstand,
die Anlaß zur Sorge gaben und geben, die Kirche könnte sich dem
Aufbruch des Konzils zunehmend wieder verschließen und erneut in die
Isolation zurückfallen. Nicht alle Entwicklungen, die sich auf das
Konzil beriefen, hat er vorbehaltlos und unkritisch gutgeheißen. In
zahlreichen Gesprächen — Michael Schmaus war weit über sein 90.
Lebensjahr hinaus im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte — hat er
jedoch alle Versuche mit äußerster Entschiedenheit zurückgewiesen,
das II. Vaticanum offen oder verdeckt zu unterlaufen und so faktisch
ganz oder in einzelnen Teilen zurückzunehmen. Die bisweilen offene
Ablehnung wissenschaftlicher Theologie, dialogunfähiger
Fundamentalismus und eine falsche Innerlichkeit eines immer noch
wachsenden emotionalen Mystizismus, welche die Rationalität
wissenschaftlicher Theologie ausschaltet, haben ihn, gerade weil er
immer ein Mann der Kirche war, mit großer Sorge erfüllt. Resignation
war aber für Michael Schmaus nie eine Alternative. Auch im Alter blieb
er bei seinem Grundsatz, Probleme seien dazu da, bewältigt zu werden. Das
gesamte Lebenswerk von Michael Schmaus, und darin sah er die Aufgabe der
Theologie, galt der Suche nach einer Antwort auf die eine, aber alles
entscheidende Frage: Hat der Mensch, hat das Ganze der Welt überhaupt
einen Sinn? Den Ertrag von 60 Jahren theologischer Arbeit
zusammenfassend, schrieb er dazu auf den letzten Seiten seiner Dogmatik: »Es
hat sich ergeben, daß ohne den Glauben an Gott weder die Welt noch das
Einzelleben in seinem Woher oder seinem Wohin verstanden werden können,
so daß nur eine absolute Skepsis oder ein verzweifelnder Nihilismus übrigbleiben,
wenn man Gott aus dem Spiele lassen wollte. Der Gott aber, der in
Geschichte und Welt das erste Wort spricht und die menschliche Freiheit
herausfordert, ist der Dreieinige ... Nur der Glaube an den dreieinigen
Gott schenkt die Zuversicht, daß unser Leben von einem letzten Sinn
getragen wird: Er heißt Ankunft bei Gott dem Vater« (aaO, VI 2,349). Michael
Schmaus hat an den dreieinigen Gott geglaubt. Gedenkansprache
beim Trauergottesdienst der Katholisch-Theologischen Fakultät der
Universität München in der Universitätskirche St. Ludwig am 12.
Januar 1994. Dieser Ansprache liegt eine ausführliche Würdigung
zugrunde: R. Heinzmann, Die Identität des Christentums im Umbruch des
20. Jahrhunderts. Michael Schmaus zum 90. Geburtstag, in: MThZ 38 (1987)
115-133. — Am 13. Dezember 1993 hat SE Friedrich Cardinal Wetter in
der Pfarrkirche von Gauting das Requiem gefeiert und in seiner Predigt
Michael Schmaus gewürdigt. Die Beerdigung fand im Anschluß daran bei
den Priestergräbern im Münchener Waldfriedhof statt. |