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Michael Schmaus

 Der Glaube der Kirche

Zweite, wesentlich veränderte Auflage

 Band V

Das Christusheil durch die Kirche und in der Kirche

 Teil-Band 1

Das Wesen der Kirche

 1980 / 2. Auflage: 1992

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Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort 1
ERSTER TEIL
Das Wesen der Kirche
Einführung (Überblick) 9
          1. Christus und die Kirche 9
          2. Christi Repräsentationsfunktion 10
          3. Die Gegenwärtigkeit Christi 11
          4. Die Kirche als Instrument und 
              Selbstgegenwärtigsetzung Christi 14
          5. Sakramentalität der Kirche 14
          6. Ordnung in der Kirche 15
          7. Kernaussagen des II. Vatikanischen Konzils
              über die Kirche 16
          8. Ort der Ekklesiologie innerhalb der Theologie 16
 
ERSTER HAUPTABSCHNITT
Die Grundprinzipien für das Kirchenverständnis    19
 
1. ABSCHNITT
Die Kirche — ein Geheimnis des Glaubens 19
    1. Kapitel
        Das Wort 19
        1. Allgemeines 19
        2. Die Terminologie der Schrift 20
    2. Kapitel
        Definition der Kirche?   24
        1. Die Kirche ein Geheimnis 24
        2. Keine Definition der Kirche 25
        3. Die Kirche als »Volk Gottes« und »Leib Christi" 26
        4. Erklärungsversuche
    3. Kapitel
        Evangelisches Kirchenverständnis 28
        1. Gemeinsamkeit und Verschiedenheit zum
            katholischen Kirchenverständnis  28
         2. »Confessio Augustana« 29
     4. Kapitel
         Das orthodoxe und
         das reformatorische Kirchenverständnis 37
 
V
 
      5. Kapitel
          Der Glaube »an« die Kirche 38
2. ABSCHNITT
Die christologisch-pneumatologische Sicht der Kirche  42
           1.  Tatsächlichkeit der kirchenstiftenden Absicht Jesu 42
           2.  Kirchenvorbereitende Akte Jesu 43
3. ABSCHNITT
Das Vorausbild der Kirche im Alten Testament   46
           1. Das alttestamentliche Volk Gottes 46
           2. Verheißung eines neuen Bundes 47
           3. Loslösung von der biologisch-nationalen Grundlage 47
 
ZWEITER  HAUPTABSCHNITT
Die konkrete Herkunft der Kirche  51
1. ABSCHNITT
Inkarnatorische Grundlegung 51
2. ABSCHNITT
Das einheitliche Mysterium von Menschwerdung,
Tod, Auferweckung, Geistsendung als
geschichtlicher Ursprung der Kirche 52
    1. Kapitel
        Einheit Jesu Christi mit den Menschen 52
    2. Kapitel
        Die Kirche als Werk und Bild des Dreieinigen Gottes 53
    3. Kapitel
        Jesus Christus Grund der neuen Menschheit 55
3. ABSCHNITT
Die kirchenbildenden Akte Jesu im einzelnen 58
     1. Kapitel
         Das Gedächtnismahl 58
         1. Gewicht des Mahles 58
         2. Das Mahl — Sinnbild der neuen Gemeinschaft 59
         3. Interpretation des Abendmahls durch Jesus selbst 60
         4. Gedächtnisauftrag  62
         5. Das Gedächtnismahl und die Zwölf 62
         6. Mahl und neue Gottesordnung 63
     2. Kapitel
         Die Berufung der Jünger und die Auswahl der Zwölf 64
         1. Zusammenhang von Abschiedsmahl und
             Bestellung der Zwölf 64
        2. Auswahl der Zwölf — eigene Initiative Jesu 65
        3. Sonderbelehrung der Zwölf 66
        4. Die Zahl »Zwölf« c
 
  VI
  
         5. Aussendung der »Zwölf«   64
         6. Die Bezeichnung als Apostel 68
         7. Urbild des Apostolats im Alten Testament 69
         8. Einweihung der Apostel in das Leidensgeheimnis 70
         9. Die konstitutiven Elemente des Apostelamtes  71
     5. Kapitel
         Paulus als Apostel 72
         1. Berufung des Paulus zum Apostel 72
         2. Paulus und die »Altapostel« 73
     4. Kapitel
         Die Vollmacht der Apostel 75
         1. Nach Matthäus 75
         2. Nach Johannes 76
         3. Die Sendung (der Missionsauftrag) 77
         4. Das Verhältnis der matthäischen
             zur johanneischen Auftragsüberlieferung 79
      5 Kapitel
         Die Sonderbeauftragung des Petrus 80
         1. Herausragende Position des Petrus
             im neutestamentlichen Schrifttum    80
         2. Matthäus 16,13-19 81
             a) Echtheit des Textes 82
             b) Inhalt der Verheißung Jesu 85
             c) »Kirchen und »Himmelreich« im Wort Jesu 88
         3. Die Überlieferung bei Lukas 22,27-32    88
         4. Johannes 21, 15ff 89
             a) Vollendung des Auftrages nach der Auferstehung 89
             b) Petrus als Oberhirte 90
        5. Petrus in der Apostelgeschichte    92
        6. Paulus und Petrus 93
        7. Hirtenaufgabe des Petrus kein Herrenregiment  95
        8. Petrus und Jakobus 95
4. ABSCHNITT
Die Geistessendung
     1. Kapitel
         Die Tragweite der Geistessendung 97
     2. Kapitel
         Einheit und Spannung zwischen dem Geiste Gottes
         und den Menschen 99
      3. Kapitel
          Der Geist als Interpret Christi 100
      4. Kapitel
          Das Geistwirken als Liebe 101
 
  VI
 
5. ABSCHNITT
Der erhöhte Christus und das von ihm gesandte Pneuma
als dauernder Existenz- und Lebensgrund der Kirche 103
     1. Kapitel
         Die Kirche als Einheit
         von Göttlichem und Menschlichem 103
      2. Kapitel
          Das II.Vatikanische Konzil 104
      3. Kapitel
          Die Kirche als Volk Gottes 106
          1. »Volk Gottes« als Bezeichnung der Gesamtkirche 106
          2.  Volk Gottes als Begriff der Abgrenzung
                gegen Ungetaufte 107
          3. Das »neue« Volk Gottes als Erbe des »alten«  108
          4. Die Volk-Gottes-ldee in der nachapostolischen Zeit 111
          5. Zwei theologische Volksbegriffe in der Kirche 112
          6. Verpflichtungsgrad der Lehre vom Volke Gottes 113
          7. Das Volk Gottes
              als Keimzelle der menschlichen Einheit 114
          8. Der eschatologische Charakter des Volkes Gottes 115
          9. Einzigkeit des Volkes Gottes 116
        10. Der Volk-Gottes-Begriff des II. Vatikanischen Konzils —
              Eine Korrektur 117
4. Kapitel
    Die Kirche als Leib Christi 118
           1. Der Leibbegriff als Integrationsbegriff 118
           2. Die Enzyklika »Mystici Corporis« 119
           3. Das biblische Zeugnis 120
               a) Der 1. Korintherbrief 120
               b) Ursprung des Leib-Christi-Bildes
                    im 1. Korintherbrief 122
               c) Komponenten des Bildes  125
               d) Der Kolosser- und der Epheserbrief 126
               e) Das Bild von der Fülle 129
5. Kapitel
    Die Kirche als Braut Christi 130
           1. Alttestamentlicher Vorentwurf 130
           2. Das Brautbild und das Kreuzesopfer 131
           3. Der Heilige Geist und das Brautbild 132
           4. Das II. Vatikanische Konzil 132
6. Kapitel
    Die Kirche als Geistkirche 133
           1. Die Tatsache der Geistespräsenz 133
           2. Universalität der Geisteswirksamkeit 134
 
  VIII
            3. Erklärung der verschiedenen Wirkungsarten
                des Geistes 135
            4. Unterscheidung der Geister 136
            5. Heiliger Geist und Christuszeugnis 137
            6. Heiliger Geist und Amt 139
            7. Analogie zur Inkarnation 139
            8. Der Heilige Geist als »Seele« der Kirche 143
            9. Die Kirche als Liebesbund 144
          10. Recht, Freiheit, Liebe 145
 
DRITTER HAUPTABSCHNITT
Entfaltung der Ekklesiologie und
die verbindliche kirchliche Lehre 149
1. ABSCHNITT
Theologische Entfaltung 149
    1. Kapitel
        Die Väterzeit  150
    2. Kapitel
        Das Mittelalter 153
    3. Kapitel
        Die Neuzeit 156
2. ABSCHNITT
Die verbindliche Selbstinterpretation der Kirche 160
 
VIERTER HAUPTABSCHNITT
Die formalen Struktureigentümlichkeiten der Kirche
(binnenkatholische Fragestellung) 163
1. ABSCHNITT
Die Einzigkeit der Kirche 163
     1. Kapitel
         Schrift und kirchliche Lehre  163
     2. Kapitel
         Sichtbarkeit der Kirche   165
     3. Kapitel
         Katholizität (Universalität 167
         1. Aufgabe für die gesamte Menschheit 167
         2. Schrift und Väter 168
         3. Arten der Universalität 169
             a) Äußere Universalität 169
             b) Innere Universalität 171
             c) »Anknüpfung« an nichtchristliche Religionen 171
             d) Ritenstreit 172
             e) Akkommodation 173
 
  IX
 
               f) Zeithafte Universalität 174
              g) Die qualitative Universalität 176
              h) Das II. Vatikanische Konzil 178
2. ABSCHNITT
Die Einzigkeit der Kirche und die Vielheit der Kirchen
(binnenchristliche Problematik) 180
     1. Kapitel
         Problemstellung 180
     2. Kapitel
         Geschichtlicher Rückblick 181
         1. Vorreformatorische Thesen 181
         2. Nachreformatorische Thesen   182
         3. Die Lehre vom Votum 182
         4. Zugehörigkeit zur »Seele« der Kirche   183
     3. Kapitel
         Die Lehre Pius'XII 184
         1. These 184
         2. Interpretation   185
     4. Kapitel
         Lösungsversuche zwischen Pius XII. und
         dem II. Vatikanischen Konzil   187
         1. Intensitätsgrade kirchlicher Wirklichkeit als Kategorien
             der Zugehörigkeit    187
        2. Konstitutive und konsekratorische Kirchengliedschaft 188
    5. Kapitel
        Das II. Vatikanische Konzil  189
        1. Hinführung   189
        2. Der neue Weg 190
        3. Ökumenische Bewegung 191
        4. Der »ökumenische Rat der Kirchen« 192
        5. Spaltungen in der Kirche von Anfang an 193
        6. Verhältnis der nichtkatholischen christlichen Gemeinschaf-
             ten zur katholischen Kirche als brüderliche Verbundenheit 193
        7. Interpretation der Verbundenheit aus der
            Sakramentalität der Kirche 195
            a) Verschiedenheit in der Verwirklichung
                 kirchenbildender Elemente 195
            b) Terminologie 195
            c)  Einzigkeit der Kirche Christi  196
            d) Unvollständige Communio mit der katholischen Kirche 197
            e) Die positiven Elemente der nichtkatholischen
                christlichen Gemeinschaften    197
            f)  Kirchliche Einzigkeit und kirchliche Pluralität 198
 
  X
 
             8.  Heilsnotwendigkeit der einen Kirche  200
             9. »Volle« Zugehörigkeit zur Kirche  201
          10. Zugehörigkeit der Sünder zur Kirche 202
          11. »Kirche der Sünder« oder »sündige Kirche«? 203
          12. Konziliare Reduktion des Votums 204
          13. Tiefe Verbundenheit, aber keine volle Einheit 204
          14. Kirchliche Strukturelemente »außerhalb« der katholischen
                Kirche nach UR (Unitatis Redintegratio) 205
         15. Heilswirksamkeit der nichtkatholischen Kirchen 206
         16. Die nichtkatholischen Kirchen und die kirchlichen
                Gemeinschaften — keine Sonderkirchen   208
          17. Die Ostkirchen 208
         18. Die Kirchen und die kirchlichen Gemeinschaften
                des Abendlandes 213
         19. Nicht »Rückkehr«, sondern a Wiedervereinigung« 215
         20. Terminologische Fragen 218
         21. Zusammenfassung 219
         22. Verpflichtung zur Bemühung um die volle Einheit 224
    6. Kapitel
        Die Einheit des Lebens und die Vielfalt der Lebens­farmen
        innerhalb der katholischen Kirche    226
        1. Die Einheit als Gabe
            und als Aufgabe aller Katholiken 226
        2. Die Heilige Schrift 227
        3. Das Urbild im trinitarischen Leben Gottes 229
        4. Die biblische Lehre von Christus als dem Einheitsgrund 230
        5. Die Sorgepflicht aller Glieder der Kirche
            für die Einheit  232
        6. Die Väter  233
        7. Glaube, Hoffnung und Liebe als Einheitskräfte 234
        8. Einheit und Vielfalt 237
 
FÜNFTER HAUPTABSCHNITT
Das Ganze der Kirche und ihre Gliederung 241
1. ABSCHNITT
Die Kirche als das einheitliche Gottesvolk 241
     1. Kapitel
         Die Taufe als Basis und Grund der Kirche
         als eines Ganzen     241
     2. Kapitel
         Die Gliederung des Volkes Gottes
         nach dem Willen Christi  244
     3. Kapitel
         Die Gesamtwirklichkeit der Kirche als die der Ver­
         Verschiedenheit vorgelagerte Glaubens-Communio  245
 
  XI
 
      4. Kapitel
          Differenzierung durch die Weihe  246
      5. Kapitel
          Die »Basis« und die »Amtsträger«  249
      6. Kapitel
          Demokratisierung der Kirche?  250
          1. Grundlegende Gleichheit 250
          2. Neue Sicht. 251
          3. Verschiedenheit 253
          4. Kein Herrschaftssystem 254
          5. Keine Demokratie 255
          6. Rechtsgestalt von spezifischer Art 256
      7. Kapitel
          Weder Papstkirche noch Laienkirche 258
      8. Kapitel
          Der Ordensstand  260
      9. Kapitel
          Glaubensgrundlage für die Gliederung
          in der Gleichheit 261
    10. Kapitel
          Das Amt in der Kirche  262
    11. Kapitel
          Nur zwei Gewalten in der Kirche  264
    12. Kapitel
          Teilnahme der Laien an den »Ämtern« Christi 265
    13. Kapitel
          Verschiedenheit und Einheit in der Teilnahme an den Auf
          gaben (Ämtern) Christi 267
          1. Unmittelbarkeit der Laientätigkeit zu Christus 267
          2. Teilnahme an der Heilssendung der Kirche
               von seiten der Laien 268
          3. Kein bloßer Ersatzdienst 269
          4. Einfügung in das Ganze 270
          5. »Besondere« Aufgaben 271
          6. Machen besondere Funktionen
              einen Kleriker oder eine Klerikerin 271
              a) Das Problem 271
              b) Extreme Antworten 272
              c) Klerikalisierung der Laien? 273
              d) Verbleiben im Laienstand 274
    14. Kapitel
           Laienräte 276
    15. Kapitel
          Die Verbundenheit von Laien und Amtsträgern  279
 
XII
 
    16. Kapitel
          Terminologie 283
    17. Kapitel
          Geschichtlicher Rückblick  284
2. ABSCHNITT
Bedeutung der Laien in der Kirche   286
      1. Kapitel
          Die Tragweite der Mitwirkung des Laien   286
      2. Kapitel
          Der Begriff des Laien 289
          1. Erklärung des Konzils 289
          2. Keine bloße Welttätigkeit der Laien 292
          3. Die Funktion keine Begründung des Unterschieds 293
          4. Nutzlosigkeit eines rein passiven Gliedes in der Kirche     294
3. ABSCHNITT
Teilnahme des Laien an der Sendung Christi
im Einzelnen  295
     1. Kapitel
         Teilnahme am Priestertum Christi 295
         1. Prinzipielles 295
         2. Liturgie 295
     2. Kapitel
         Teilnahme am prophetischen Amt Christi  298
         1. Zeugnis für Christus 298
         2. Arten des Zeugnisses 299
         3. Missionarische Tätigkeit 299
         4. Schriftzeugnis   300
         5. Väterzeit  301
         6. Die Kraft des Lebenszeugnisses 301
         7. Der Heilige Geist in der Gemeinde  302
         8. Text des II. Vatikanischen Konzils über die Zusammengehörigkeit
              von Weltdienst und Evangelisation  304
     3. Kapitel
         Teilnahme an der Hirtenaufgabe
         (Versöhnungsaufgabe) der Kirche  308
          1. Prinzipielle Überlegungen  308
          2. Hirtenaufgabe Jesu 309
          3. Beitrag zur rechten Weltgestaltung 310
          4. Die Lehre des II. Vatikanischen Konzils 311
          5. Die Weltbereiche für die Wirksamkeit der Laien 314
          6. Einheit im Glauben -  Vielfalt im politisch-sozialen Bereich 317
          7. Das dialektische Verhältnis von Staat und Kirche 320
          8. Wandel kirchlicher Stellungnahme 322
 
  XIII

 

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