9. Die Welt als Hinweis auf Gott

 

Infolge ihrer Bezogenheit auf Gott ist die Welt ein Hinweis auf Gott. Dies ist der Ansatz und der Anlass für die »natürliche« Gotteserkenntnis, welche das Erste Vatikanische Konzil verkündete. Die Theologie im eigentlichen und strengen Sinne ist daher Basis und Ausgang für die »natürliche Theologie«. Man würde der Theologie im strengen Sinn, der sogenannten übernatürlichen Theologie eine wichtige Aufgabe und Möglichkeit entziehen, wenn man eine natürliche Theologie nicht anerkennen wollte. In vielfältiger Weise ist diese selbst wieder die Grundlage der die überna-

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türliche Offenbarung interpretierenden Theologie. Das Erste Vatikanische Konzil wird dem Schöpfungsbegriff gerecht, wenn es die Auffassung verwirft, dass »der eine und wahre Gott, der Schöpfer und Herr, durch das, was gemacht ist, mit dem natürlichen Licht der Vernunft nicht mit Sicherheit erkannt werden könne« (DS 3001).

   

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