12. Nochmal das II. Vatikanische Konzil

Das II.Vatikanische Konzil (Konstitution »Lumen gen­tium«, (Art. 49) erklärt hierzu: »Bis also der Herr

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kommen wird in seiner Majestät und alle Engel mit ihm (vgl. Mt 25,31) und nach der Vernichtung des Todes ihm alles unterworfen sein wird (vgl. 1 Kor 15,26f), pil­gern die einen von seinen Jüngern auf Erden, die an­deren sind aus diesem Leben geschieden und werden gereinigt, wieder andere sind verherrlicht und schauen klar den Dreieinigen Gott selbst, wie er ist. Wir alle je­doch haben, wenn auch in verschiedenem Grade und auf verschiedene Weise, Gemeinschaft in derselben Gottes- und Nächstenliebe und bringen unserem Gott denselben Lobgesang der Herrlichkeit. Alle nämlich, die Christus zugehören und seinen Geist haben, wach­sen zu der einen Kirche zusammen und sind in ihm miteinander verbunden (vgl. Eph 4,16). Die Einheit der Erdenpilger mit den Brüdern, die im Frieden Christi entschlafen sind, hört keineswegs auf, wird vielmehr nach dem beständigen Glauben der Kirche gestärkt durch die Gemeinschaft geistlicher Güter. Dadurch nämlich, dass die Seligen inniger mit Christus vereinigt sind, festigen sie die ganze Kirche stärker in der Herr­lichkeit, adeln den Kult, den sie auf Erden darbringt und tragen auf vielfältige Weise zum weiteren Aufbau in der Kirche bei (vgl. 1 Kor 12,12-17). Denn in die Heimat aufgenommen und dem Herren gegenwärtig (vgl. 2 Kor 5,8), hören sie nicht auf, durch ihn, mit ihm und in ihm beim Vater für uns Fürbitte einzulegen. Sie zeigen die Verdienste, die sie durch den einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, Christus Jesus (vgl. 1 Tim 2,5), auf Erden erworben haben, und die­nen in allem dem Herrn und ergänzen in ihrem Flei­sche, was an den Leiden Christi für seinen Leib der Kir­che noch fehlt (vgl. Kol 1,24). Durch ihre brüderliche Sorge findet unsere Schwachheit reichste Hilfe.«

 

 

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