5.
Nachgeschichtliches Weiterwachstum
der
Menschen in Erkenntnis und Liebe
Auch dies wird jedoch keinen
unwandelbaren Zustand bilden. Vielmehr werden auch die Vollendeten immer noch
mehr in der Erkenntnis und in der Liebe Gottes zunehmen, indem Gott sich immer
neu, tiefer und weiter erschließt. Dies bedeutet: Die Wanderschaft setzt sich
auch von jener Zukunftsstunde an fort, jenseits der Geschichte unserer
Erfahrung. Sie wird weitergehen, ohne je an ein Ende zu gelangen. Sie findet ein
Ende ohne Ende (Augustinus). Es gibt dabei keinen Zeitverlauf mehr, da die Zeit
zu unserer Erfahrungswelt gehört, sondern nur eine zeitlose Intensitätssteigerung.
Sie geschieht nicht in kontinuierlichem Verlauf, sondern in Existenzschüben,
nach dem freien Walten der Liebe Gottes.
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