3. ABSCHNITT
Verhältnis zur Darstellung in den vorausgehenden Bänden
In den schon erschienenen Bänden wurden diese Vorgänge in allgemeinen Umrissen besprochen. Es bleibt jedoch noch ein beträchtlicher Komplex von Fragen zu erörtern, sei es, daß diese bisher nur gestreift werden konnten, damit der jeweilige Rahmen nicht gesprengt werde, sei es, daß sie sich in den bisher entwickelten Zusammenhängen nicht explizit gestellt haben.
Es muß genauer, als es in den vorausgehenden Überlegungen geschah, erklärt werden, wie es zugeht, wenn der einzelne, sei es innerhalb, sei es außerhalb der Kirche, sei es innerhalb oder außerhalb des christlichen Glaubens, etwa sogar durch seinen eigenen nichtchristlichen Glauben in die Heilsbewegung aufgenommen wird.
Auf der anderen Seite konnte manches in den vorliegenden Bänden nur knapp besprochen werden, was üblicherweise in dem Traktat über die Gnade behandelt wird, da es entsprechend der Grundtendenz dieses Werkes schon in der Darlegung der Sakramente erörtert worden ist. Um der klaren und systematischen Übersichtlichkeit willen soll jedoch keine der anstehenden Fragen völlig ausgeschlossen werden. Jede soll vielmehr so weit und mit so vielen Verweisen dargelegt werden, daß der an das übliche Schema gewöhnte Leser sich (eicht zurechtfindet.
Man kann den sich stellenden Fragen in drei Abschnitten nachgehen. Sie werden behandeln: 1. Die Zuwendung Gottes zu den Menschen aufgrund seines
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ewigen göttlichen Heilsplanes und die menschliche Antwort. 2. Der Stand der Gerechtigkeit. 3. Die Frucht der Rechtfertigung im menschlichen Tun. Dabei muß immer wieder betont werden, daß die innerhalb der menschlichen Geschichte sich vollziehende Gottesbegegnung nur einen Anfang darstellt, dieser aber auf Vollendung angelegt ist.
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