d) »Übernatürlich quoad substantiam«

An diesem »Gnadenhaften« gemessen, muß man die Gnade der Rechtfertigung als Relation auch das Gnadenhafte nennen, mag dies auch mit Recht von der scholastischen Theologie als ens supernaturale quoad substantiam charakterisiert werden. Weil der Logos in der Menschwerdung Sohn Gottes auch im Fleische sein und die Menschen zu seinen Brüdern machen

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wollte, kann und soll das »personhafte« Geschöpf nach dem Neuen Testament durch alle Schichten seines Seins und seines Lebens hindurch Sohn Gottes durch Teilnahme werden (siehe J. Willig, Geschaffene und ungeschaffene Gnade, Münster 1964; ferner J. Her­mann, Art. Gnade, in: H. Fries, Handbuch theolog. Grundbegriffe l, München 1962, 548-553. J.B.Bauer [Herausgeber], Bibeltheolog. Wörterbuch, Graz 1959, 343—352. X.L.Dufour, Wörterbuch zur biblischen Botschaft | übers, von K. Faschian], Freiburg 1964, 274-277).

  

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