d> Gottes Führung in der Geschichte

Gottes huldvolle Gesinnung wirkt sich in der Ge­schichte Israels aus, so daß der Gottesgläubige sie im­mer wieder erfahren kann. Gott verheißt seinem Vol­ke, daß er es auf seinem Wege durch die Geschichte hilfreich begleitet {Ex 15,13), daß er es aus der Knechtschaft befreit (Ex 3,7ff), daß er ihm die Schuld vergibt fNum 14,18ff; Jer 3,12; Mich 7,19), daß er Le­ben und Fruchtbarkeit schenkt (Ps 136,1-9). Gottes geschichtsmächtiges Handeln strebt einem endgülti­gen Ziele zu (Dt-Jes 55,3; Jer 31). Darum soll Israel auf den Herrn seine ganze Hoffnung setzen. »Höre, Israel, auf den Herrn. Denn beim Herrn ist Gnade; alle Erlö­sung ist bei ihm« (Ps 130,7). Der eschatologische Cha­rakter des von Gott in Aussicht gestellten Heils weist auf die Universalicät der göttlichen Gnade hin. Das Heil

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wird sich auf alle Völker ausdehnen (Dt-Jes42; 43}. Im eschatologischen Heilswillen ist wohl auch der aus­schlaggebende Unterschied zu den Gottesvorstellun­gen anderer antiker Religionen zu sehen.

  

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