3. Kapitel Wirksame Gegenwart Christi im Heiligen Geist

Christus bleibt erreichbar in der Kirche. Denn in ihr als dem Volke Gottes und seinem eigenen mystischen Leibe bleibt er im Heiligen Geist heilswirksam anwe­send bis zum Ende der Zeiten. Durch das Wort der kirchlichen Verkündigung und die Setzung der kirchli­chen Zeichen greift Jesus Christus oder vielmehr Gott der Vater durch Christus im Heiligen Geist gnädig aus

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nach den Menschen, um sie in sein dreipersonales Le­ben einzubeziehen. In der gläubigen Antwort auf das Wort der in der Gemeinde vollzogenen Verkündigung und in der gläubigen Annahme der von der Kirche ge­setzten Zeichen geht der Mensch ein in die Lebensein­heit mit Gott. Die von Gott mit den Menschen bis zum Kommen, zum Tode, zur Auferstehung Jesu Christi und zur Geistsendung innerhalb der Gesamtgeschich­te vollzogene Heilsgeschichte wird zwar bis zur Wie­derkunft Christi nicht mehr durch neue Worte und Handlungen göttlicher Offenbarung auf ein höheres Niveau der göttlichen Selbsterschließung emporgeho­ben.

  

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