2. Kapitel

 

Neubelebung

 

In der letzten Zeit macht sich jedoch eine dem ka­tholischen Glauben gemäße gegenläufige Bewegung bemerkbar. Ein erster Ausdruck hierfür war das Apo­stolische Schreiben »Cultus Marialis« des Papstes

 

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Pauls' VI. vom 22.3.1974. In diesem Schreiben fordert der Papst mit dem Hinweis auf zahlreiche kirchliche Äußerungen, namentlich auf das Konzil selbst, zu ei­ner Erneuerung der Marienverehrung auf (herausgege­ben und eingeleitet von W. Beinert, 2. Aufl., 1975). Da­zu kommen eine Reihe von theologiegeschichtlichen Meditationsbüchern und auch von systematischen Veröffentlichungen.

Mit besonderem Nachdruck sei hingewiesen auf den vor Georg Soll SDB verfassten ausführlichen, mit zahl­reichen Literaturangaben aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart ausgestatteten Faszikel in dem von A. Grillmeier, L. Scheffczyk, M.Schmaus und M.Sey-bold herausgegebenen »Handbuch der Dogmenge­schichte«. In Deutschland hat die »Mariologische Ar­beitsgemeinschaft« aufgrund ihrer in einem vierjähri­gen Turnus abgehaltenen Tagungen eine Reihe von mariologischen Bänden veröffentlicht, in denen Kern­fragen der Mariologie zum Gegenstand eingehender Forschungen gemacht worden sind. Ferner muss hin­gewiesen werden auf die Arbeiten von W. Dürig, Ma­ria Mutter der Kirche, 1979; W. Beinert, Heute von Maria reden. Kleine Einführung in die Mariologie, 2. Aufl. 1973 (1.Aufl. vom Verf. mit Fragezeichen ver­sehen), ebenfalls 1973 Beinerts Kommentar zu dem genannten päpstlichen Schreiben in der Herder-Korrespondenz 1974, 258-262. - Derselbe (Hrsg.); Maria heute ehren, 1977. — L. Scheffczyk, Neue Im­pulse der Marienverehrung, 1974. — Maria Leitbild des Christen, 1977. - Katholische Glaubenswelt, 2. Aufl. 1978. - Schwerpunkte des Glaubens, 1977. - J.Ratzinger, Tochter Zions, 1975. — Maria im Neuen Testa­ment, Kathol. Bibelwerk, 1981.

 

 

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