4. Das Matthäusevangelium

Das Matthäusevangelium (26,17-30) hat folgenden Bericht: (17) »Am ersten Tage der ungesäuerten Brote traten die Jünger zu Jesus und sagten: Wo willst du, daß wir dir das Paschamahl richten? (18) Er aber sprach: Gehet hin in die Stadt zu einem gewissen Mann und sagt zu ihm: Der Meister spricht: Meine Zeit ist na­he; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Ostermahl halten. (19) Die Jünger taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Ostermahl. (20) Als es Abend geworden, setzte er sich mit den Zwölfen zu Tisch. (21) Während des Mahles sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten. (22) Darüber wurden sie tief betrübt, und einer nach dem anderen fragte: Doch nicht ich, Herr? (23) Er gab zur Antwort: Wer mit mir die Hand in die Schüssel tunkt, der wird mich verraten. (24) Der Menschensohn geht zwar hin, wie von ihm geschrieben steht; aber wehe dem Menschen, von dem der Menschensohn verraten wird. Für jenen Menschen wäre es besser, wenn er nicht geboren wäre. (25) Da fragte Judas, sein Verräter: Bin ich es, Meister? Er antwortete: Du bist es. (26) Während des Mahles nahm Jesus Brot, sprach den Lobpreis darüber, brach es und gab es seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet, esset; das ist mein Leib. (27) Dann nahm er einen Becher, sprach das Dankgebet und reichte ihnen diesen mit den Worten: Trinket alle daraus; (28) denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele ausgegossen (vergossen) wird zur Sündenverge­bung. (29) Ich sage euch aber: Von jetzt an werde ich nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis zu dem Tage, da ich es ganz neu mit euch trinke im Reiche meines Vaters, (30) Dann beteten sie den Lobgesang und gingen hinaus zum Ölberge.«

 

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