5. Das Lukasevangelium
Das
Lukasevangelium (22,7-23) bringt
folgenden Text: (7) »Es kam der Tag der ungesäuerten Brote, da man das
Paschalamm opfern mußte. (8) Da entsandte er Petrus und Johannes mit dem
Auftrag: Geht und bereitet uns das Ostermahl, daß wir es essen. (9) Sie fragten
ihn: Wo sollen wir es bereiten? (10) Er antwortete ihnen: Wenn ihr in die
Stadt kommt, wird euch ein Mann mit einem Wasserkrug begegnen. Geht ihm nach in
das Haus, in das er eintritt, (11) und sagt dem Hausherrn: Der Meister läßt
dich fragen; Wo ist das Gemach, in dem ich mit meinen Jüngern das Ostermahl
halten kann? (12) Er wird euch ein geräumiges, mit Tischpolstern versehenes
Oberzimmer zeigen.
Dort bereitetes. (13) Sie gingen hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte,
und sie bereiteten das Ostermahl. (14) Zur bestimmten Stunde setzte er sich
nieder und die Apostel mit ihm. (15) Er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich
verlangt, dies Ostermahl mit euch zu halten, bevor ich leide. (16) Denn ich
sage euch: Ich werde es nimmermehr essen, bis es seine Erfüllung findet im
Reiche Gottes. (17) Dann nahm er einen Becher, sprach das Dankgebet und sagte:
Nehmet ihn und teilt ihn unter euch. (18) Denn ich sage euch, ich werde von
jetzt an nimmermehr trinken vom Gewächs des Weinstocks, bis das Reich Gottes
kommt, (19) Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach es und gab es ihnen
mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu
meinem Gedächtnis. (20) Ebenso nahm er den Becher nach dem Mahle und sprach:
Dieser Becher ist der neue Bund in meinem
Blute, das für euch ausgegossen (vergossen)
wird. (21) Doch seht, die Hand meines Verräters ist mit mir auf dem Tische.
(22) Der Menschensohn geht zwar
100
hin,
wie es bestimmt ist. Aber wehe dem Menschen, von dem er verraten wird. (23) Da
begannen sie untereinander zu fragen, wer von ihnen es sei, der dies tun
wird.«