3.
Eschatologischer Charakter
In
Zusammenhang mit der paulinischen Gesamttheologie darf man die von ihm
bezeugten Heilszeichen verstehen als die Antizipation und die Verbürgung,
als die Besiegelung, als die Anzahlung für das endgültige Heil. Mit Taufe und
Eucharistie beginnt es, ist aber noch nicht vollendet. Wie die gesamte Kirche
das Weltzeichen dafür ist, daß Gott die Menschen zur endgültigen Gemeinschaft
mit sich selbst führen will, so
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sind
die einzelnen Sakramente zu verstehen als Wege, auf denen Gott die Menschen zu
sich selbst in die vollendete Heilszukunft hineinruft, als Wetterzeichen der
absoluten Zukunft. Sie leben aus der Vergangenheit (Tod Jesu Christi), bestimmen
die Gegenwart und verweisen auf die Zukunft, ja, sie nehmen diese voraus und
wirken ihre Gestalt.