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Wortlaut des Logosliedes
Bei
der Tragweite des Logosliedes soll sein Wortlaut hierher gesetzt und sein Sinn
im Anschluss an R. Schnackenburg, Das Johannesevangelium, kurz erläutert
werden.
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Das Lied hat seinen Platz wohl in der Liturgie. Der
Logos wird gepriesen als jener, der die Wende zur Rettung bringt. »Im Anfang
war der Logos (das Wort), und der Logos war bei Gott, und Gott war der Logos.
Dieser war im Anfang bei Gott. Alles ist durch ihn geworden, und ohne ihn
wurde kein einziges (Wesen), das geworden ist. In ihm war (das) Leben, und das
Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis,
doch die Finsternis hat es nicht begriffen. Ein Mensch trat auf, von Gott
gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um Zeugnis zu geben für
das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kämen. Er war nicht das Licht,
sondern er sollte nur Zeugnis geben für das Licht. Er (der Logos) war das
wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, (das Licht) das in die Welt kommt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte
ihn nicht. In sein Eigentum kam er, doch die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen
aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden. Denen, die an
seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Begehren des
Fleisches, nicht aus dem Begehren des Mannes, sondern aus Gott gezeugt sind. Und
der Logos ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine
Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit, wie (sie dem) Einziggezeugten vom Vater
zukommt, voll Gnade und Wahrheit. Johannes gibt Zeugnis für ihn und ruft:
Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er
eher war als ich. Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen. Gnade um
Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und Wahrheit (aber)
kam durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je geschaut. Der einziggezeugte
Sohn, der an der Brust
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des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht« (Übers, nach
R. Schnackenburg).