b) Texte

 

Bei dem Gewicht, welches diese Glaubensaussagen der Apg haben, ist es wohl angebracht, zwei längere Texte aus ihr wörtlich anzuführen. In ihnen ist im we­sentlichen enthalten, was den Glauben der Urkirche darstellt. Es sind die Texte Apg 2, 22-36 und 3, 13-26. Der erste Text bietet die Rede des Petrus anlässlich des Pfingstereignisses, der zweite die Rede des gleichen Petrus anlässlich der Heilung des Lahmgeborenen. Für die erste Rede siehe Bd. 1, 37f.

In der zweiten Rede erklärt Petrus: »Der Gott Abra-hams und Isaaks, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr ausgeliefert und vor Pilatus verleugnet habt, als dieser schon beschlossen hatte, ihn freizulassen. Den Heiligen und Gerechten habt ihr verleugnet und verlangt, dass ein Mörder euch geschenkt werde. Den Anführer des Lebens habt ihr getötet. Aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt, dafür sind wir Zeugen. Und kraft des Glaubens an sei­nen Namen hat diesen, den ihr seht und kennt, sein Name kräftig gemacht; der Glaube, der durch ihn kommt, hat ihm vor euer aller Augen diese volle Ge­sundheit geschenkt. Aber ich weiß, Brüder, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt wie auch eure Führer. Gott aber hat so erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten vorausverkündet, dass nämlich sein Messias leiden werde. Tut also Busse und bekehret euch, damit eure Sünden getilgt werden, damit Zeiten der Er-

 

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quickung vom Angesicht des Herrn kommen und er den für euch bestimmten Messias Jesus sende. Ihn muss der Himmel bis zu den Zeiten der Wiederherstel­lung aller Dinge aufnehmen, wovon Gott durch den Mund seiner Propheten von alters her verkündet hat. Denn Mose sagte: ,Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, unser Gott, aus euren Brüdern er­wecken. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er euch sagt. Es wird aber sein: Ein jeder, der auf jenen Pro­pheten nicht hört, soll aus dem Volke ausgerottet wer­den.' Auch alle Propheten, so viele ihrer von Samuel und seinen Nachfolgern an geredet haben, haben die­se Tage verkündet. Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vätern geschlos­sen hat, als er zu Abraham sprach: ,Und in deiner Nachkommenschaft werden alle Geschlechter der Er­de gesegnet werden.' Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht auferweckt und gesandt, euch zu segnen da­durch, dass er jeden von seinen Übeltaten abwende« {Apg 3, 13-26).

 

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